Ein geographischer Fehlgriff und Fischdoppelnamen
Donnerstag, 24. September 2009, 20:34 Uhr
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Heute haben Bille und ich den Stuttgarter Zoo besucht – Die Wilhelma. Wir hatten einen schönen Tag, über den ich keine großen Worte verlieren möchte (zu faul *g* ). Zwei Dinge finde ich jedoch berichtenswert:

Zum einen war da dieses mittelalte Paar im Kleinsäugerhaus, das gemeinsam mit uns vor einem Schaukasten stand. Die Frau las das Schild, auf welchem über die eingesperrte Tierart informiert wurde, und brachte todernst den Doofknaller des Tages: “Kuba Baumratte … Die kommt bestimmt aus Asien.” Nachdem ihre angeheiratete Gehirnstütze sie liebevoll in Sachen Geographie aufgeklärt hatte, brach ich innerlich endgültig vor Lachen zusammen. Schön, solche Augenblicke versüßen mir das Leben.

Die andere Sache, die mir unglaublich gut gefallen hat, waren die phantasievollen Fischnamen im Aquarium. Bei einem spuckten meine Assoziationssynapsen diesen Gedanken aus: “Das könnte durchaus auch als Nachname für eine Deutschlehrerin durchgehen!” – Und mal ganz ehrlich, da hat man wirklich schon schlimmere Doppelnamen gesehen, oder?

Doppelname: z.B. Angelika Feuerschwanz-Fransenlipper

BTW: Dass der Name extrem doppeldeutig ist, habe ich erst zu Hause beim Bearbeiten des Bildes gemerkt. Ferkelei hin oder her: Die Sache mit dem Doppelnamen – z.B. Angelika-Udine Feuerschwanz-Fransenlipper – finde ich bedeutend komischer.



Der Bartfetischist
Montag, 3. August 2009, 19:54 Uhr
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Die erste Staffel der genialen britischen Comedy-Serie “Black Books” wird mit der Episode “He’s Leaving Home” abgeschlossen, in welcher der misanthrope Buchhändler Bernard Black (Dylan Moran) und sein liebenswert-trotteliger Angestellter Manny Bianco (Bill Bailey) dermaßen heftig aneinander geraten, dass letztgenannter tief gekränkt davonläuft. In einer Montage wird anschließend gezeigt, wie der nun arbeits- und obdachlose Manny ziellos durch London streift. Auf der Straße wird er von einem Unbekannten angespochen, der ihm ein Dach über dem Kopf anbietet. Es stellt sich sehr schnell heraus, dass der Mann den naiven Manny nicht ohne Hintergedanken in seine Wohnung gelockt hat: Es handelt sich um einen skrupellosen Bartfetischisten, der die Szene mit Fotos und “Frischfleisch” versorgt! Manny gerät immer tiefer in einen Strudel aus schnellem Geld und japanischen Sex-Touristen…

Am Samstag war ich in Sachen Familie in Freiburg im Breisgau unterwegs. Als wir dort ein Kaufhaus betraten, sprach mich plötzlich jemand von hinten an. Ich drehte meinen Kopf und sah einen gepflegt aussehenden Mann, etwa Mitte vierzig, Ray Ban Sonnenbrille auf der Nase und ordentliche Kleidung am Leib. Den Eindruck eines Freiburger Dorftrottels vermittelte er in dieser Aufmachung eigentlich nicht. Nein, der fremde Herr schien rein optisch einigermaßen seriös zu sein, aber was er dann euphorisch mit einem leichten französischen Akzent von sich gab, ließ mich doch staunen: “Sie ‘aben einen so geilen Bart! Das muss ich Ihnen sagen – Das ist ein ganz toller Bart! Egal, was Ihre Frau oder Freundin sagt: Nehmen Sie ihn niemals ab! Der ist so geil! Mein ‘err, SIE – ‘ABEN – STIL!”

Dass ich Stil habe, war mir bisher nicht bewusst, aber dass mein Bart inzwischen in die Kategorie ‘extravagant’ gehört, durchaus. Ich war, ehrlich gesagt, ziemlich verblüfft, dass ein rostroter 10cm-Goatie bei manchen Menschen solch spontane Begeisterungsstürme auslösen kann. Ich habe echt gedacht, dass es soetwas nur in britischen Comedy-Serien gibt.



Temporärer Reptilienbesitz
Mittwoch, 15. Juli 2009, 20:02 Uhr
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Als ich vorhin zum Einkaufen ging, krauchte mir nach einigen Metern plötzlich eine Landschildkröte entgegen. Ob sie nun griechisch und/oder römisch und/oder orthodox war, kann ich als absoluter Reptilien-Laie beim besten Willen nicht sagen. Nun war mir die Art eigentlich auch relativ schnurz – Mir gingen eher knirschend-knackende Unfallszenarios durch den Kopf, da sich das gepanzerte Tier langsam aber bestimmt seinen Weg auf den Parkplatz vor dem Haus bahnte. Um das Wohl der Schildkröte besorgt, griff ich also beherzt zu und stand nun etwas ratlos in der Landschaft herum.

Davon ausgehend, dass mein neuer Freund wahrscheinlich nicht zu den Marathonläufern der Herpetofauna gehörte, schloss ich darauf, dass sich sein Fluchtweg in überschaubaren Grenzen gehalten haben musste. Ich bimmelte also an der erstbesten Haustür und wartete. Während ich dort stand, fuhr “Kröti” einige Male den Kopf ein und aus, was in mir recht seltsame Assoziationen auslöste, die hier nicht weiter erläutert werden sollen. Soviel sei verraten: Ein Schildkötenhals kann durchaus unanständig aussehen. Naja, nach einer Weile öffnete eine Frau die Tür und war mehr als erstaunt als ich ihr das Tier entgegenhielt. Ja, die Schildkröte gehörte wirklich ihr und aus ihrer Verblüffung konnte ich schließen, dass sie sie zu diesem Zeitpunkt eigentlich an einem ganz anderen Ort wähnte.

Oh Mann, das kam mir alles so surreal vor. Und das ausgerechnet zu einer Zeit, in der ich sowieso schon völlig neben der Spur bin.



Unglaublich: Der Tag, an dem mir die Junge Union ein wenig sympathischer wurde
Dienstag, 26. Mai 2009, 19:45 Uhr
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Nun ist regelmäßigen Lesern dieses Blogs mit Sicherheit schon aufgefallen, dass meine konservative Ader nicht besonders stark ausgeprägt ist. Als ich heute jedoch bei heise online eine ganz bestimmte Meldung las, habe ich mir fest vorgenommen, hier in aller Öffentlichkeit vor “der anderen Seite” respektvoll meinen Hut zu ziehen; zumindest vor den “Rebellen”, die derzeit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann in Sachen Killerspielverbot Contra geben. Mein Held des Tages ist der Landesvorsitzende der JU Bayern Stefan Müller, der mir heute wie ein Silberstreif am Horizont erschien. Die nächste Generation von Politikern steht in den Startlöchern und wird vielleicht doch noch etwas zum Besseren bewegen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Dass Herr Herrmann der Gegenseite übrigens eine Unkenntnis der Sache unterstellt, ist irgendwie mal wieder typisch. Naja, er selbst scheint ja ein hochkompetenter Medienexperte zu sein. LOL



Der Tag, an dem mich das Radio verhöhnte
Montag, 4. Mai 2009, 15:52 Uhr
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Als ich heute Morgen mit der Dicken zur Arbeit fuhr, passelte mir der Regen gegen das Visier. Das wäre ja nicht einmal so schlimm gewesen, wenn im Radio nicht genau in diesem Augenblick Albert Hammonds “It Never Rains in Southern California” (HIER kann man reinhören) gespielt worden wäre. Manche Dinge kann man in dieser Intensität nur auf einem Motorrad erleben. ;-)



Block-Blog
Mittwoch, 29. April 2009, 17:09 Uhr
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Quick Response Code



Nabelschau
Donnerstag, 16. April 2009, 17:06 Uhr
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Ich bin begeisterter Fan der “Mythbusters” und sammle die Serie schon seit mehreren Jahren. Inzwischen dürften sich bei mir um die hundert Episoden auf zig DVDs angesammelt haben. Zwar haben mir die alten Staffeln einen Tick besser gefallen, aber trotzdem freue ich mich nach wie vor über jede neue Folge, die ausgestrahlt wird. Natürlich muss Bille von Zeit zu Zeit mitgucken, wobei ihr kürzlich die folgende Frage in den Sinn kam: “Warum haben Männer eigentlich immer Fusseln im Bauchnabel und Frauen nicht?” – Handelt es sich bei dieser Behauptung nun um einen Mythos oder entspricht sie tatsächlich der Wahrheit? Vielleicht sollte ich einfach mal eine Mail an die Mythbusters schreiben, damit sie dieser Sache ein für allemal auf den Grund gehen.

Wie kommen Frauen eigentlich immer auf so seltsame Fragen? ;-)



Die aktuelle Wetterlage per Tastaturkürzel
Mittwoch, 11. März 2009, 19:02 Uhr
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Heute amüsierte ich mich im Java-Kurs königlich – zumindest innerlich. Unser Dozent sprach mit nachdrücklicher Betonung die magischen Worte: “Es schifft!” – Ich schaute also aus dem Fenster und fand seinen Satz bestätigt, da es tatsächlich regnete. Als ich meinen Blick wieder nach vorn wandte, fiel mir auf, dass der gute Mann die Kursteilnehmer nicht etwa über das aktuelle Wetter informieren wollte, sondern lediglich seine Tastatureingabe am Laptop laut mitgesprochen hatte. Gemeint war eigentlich “s+Shift”!

Jaja, meine humoreske Ader ist schon etwas sonderbar ausgeprägt…



Ein Deutscher, ein Däne und ein Holländer…
Mittwoch, 21. Januar 2009, 23:09 Uhr
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Die Frage, ob der alte Holzmichl noch unter den Lebenden weilt, ist nicht nur langweilig, sondern in gesungener Form sogar extrem peinlich. Wer fragt eigentlich mal nach, was der gute alte Squalus so treibt? … Richtig! – Niemand!

Egal, ich melde mich mal kurz auf der Erde zurück, um Gerüchten über mein eventuelles Ableben entgegenzuwirken.

Zur Zeit bin ich mit einer wirklich schrägen Sache beschäftigt, die selbstverständlich wieder etwas mit meiner krankhaften leidenschaftlichen Filmsammelei zu tun hat. Da mir auf dem letztjährigen Fantasy Filmfest “How To Get Rid Of The Others” so gut gefallen hat, habe ich mich nach einer DVD der dänischen Satire umgeschaut. Eine deutsche Veröffentlichung ist augenblicklich nicht zu bekommen, also schaute ich mich europaweit nach einem Silberling um. Tatsächlich konnte ich mir in der letzten Woche eine niederländisch untertitelte DVD in Belgien ersteigern, welche gestern bei mir eintraf und die ich zur Zeit mit eigenhändig übersetzten deutschen Untertiteln versehe. Wie gut, dass ich in meinen jungen Jahren beim Gucken von Veronica und Co. ein paar Brocken Niederländisch aufgeschnappt und behalten habe. Da soll noch einer behaupten, dass Fernsehen blöd macht. (naja, bestimmte Sender schon *sfg*)

Mein besonderer Dank gilt übrigens M. aus Ma., der mir das Tool “URUSoft Subtitle Workshop” für die Bearbeitung von Untertiteln empfohlen hat.

DVD: How To Get Rid Of The Others



Weihnachten? … Nicht so mein Ding!
Dienstag, 23. Dezember 2008, 16:36 Uhr
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Frohe Ostern, ihr Nasen!

Squalus wünscht frohe Weihnachten

(No Christmas trees were harmed during the making of this picture)