Der geteilte Himmel
Montag, 3. November 2008, 16:20 Uhr
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Heute stand etwa eine halbe Stunde lang eine wie mit dem Lineal gezogene Wolkenkante über unserem Bürokomplex. Dabei wurde der Himmel über etliche Kilometer schnurgerade in zwei völlig gegensätzliche Teile zerschnitten. Der Anblick war wirklich sehr imposant – Das Bild bringt das wahrscheinlich nicht einmal ansatzweise rüber.

Der Himmel über Kornwestheim


Den ärztlichen Rat befolgt
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 15:19 Uhr
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Meine Zahnärztin hat mir empfohlen, meine Beißerchen kräftig zu putzen. Eine Zahnbürste ist leider kein Drehmomentschlüssel:

Kräftiges Zähneputzen



Übergewicht als Chance für’s Weltklima
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 06:07 Uhr
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Folgende Gedanken kamen mir vorgestern in der Badewanne:

Da dicke Menschen ein höheres Körpervolumen aufweisen als schlanke Menschen, benötigen sie aufgrund der dadurch resultierenden höheren Wasserverdrängung auch weniger (warmes) Wasser bei einem Vollbad.

Mit einer Fettschicht wird der Körper besser gegen Kälte geschützt. Wer unempfindlicher gegen niedrige Temperaturen ist, heizt instinktiv auch weniger.

Ich glaube, ich stelle meine Abnehmversuche wieder ein – Der Umwelt zuliebe!



Phrasenbrett
Dienstag, 30. September 2008, 16:44 Uhr
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Gestern hatte ich nach vier Wochen Urlaub meinen ersten Arbeitstag. Trotz meiner langen Abwesenheit wurde ich von den meisten meiner Kollegen wiedererkannt und zum Teil sogar mit kleinen Begrüßungsgeschenken empfangen. Meine Kollegin S. aus Sa. hatte Lakritzschnecken hinter meiner Tastatur deponiert, mein Kollege R. schenkte mir den neuen Spitznamen “Locke”, den er mir nun bei jeder Gelegenheit mit fröhlicher Gehässigkeit um die Ohren haut, und meine Kollegin H. beglückte mich mit einem sehr persönlichen Frühstücksbrettchen. Letzteres verdient eine nähere Erklärung.

Kollegin H. sitzt im Büro nebenan und betreut andere Themengebiete als ich. Das hat zur Folge, dass wir trotz Zugehörigkeit zur selben Organisationseinheit nur recht selten direkt zusammenarbeiten. Taucht H. nun doch einmal in der Tür meines Büros auf und eilt zielstrebig auf meinen Schreibtisch zu, gehen bei mir innerlich alle Alarmglocken an. Ein solch menschlicher Direktkontakt unter Umgehung von Telefon und Mail kann durchaus eines bedeuten: “Probleme!” Manchmal kann es nämlich vorkommen, dass kleinere oder größere Katastrophen nicht beim richtigen Ansprechpartner gemeldet werden und die Informationen durch die irrtümlich angesprochene Person erst einmal in die richtigen Kanäle geleitet werden müssen – Das geschieht, wenn “die Hütte brennt”, in einer persönlichen Schnellbleiche.

Sehe ich nun also meine Kollegin H. durch die Tür stürmen, schleudere ich ihr seit einiger Zeit zuallererst meine liebste catch phrase entgegen: “Ich war’s nich’!” – Dies dient in erster Linie dazu, meine Hände prophylaktisch in Unschuld zu waschen. Dabei ist es völlig egal, ob wirklich ein Problem im Anmarsch ist oder ob sie mir nur mitteilen möchte, dass sie Kuchen oder ihre hervorragenden Haferflockenkekse für die Gruppe mitgebracht hat. Worum es geht, kann ich mir schließlich auch noch nach meiner vorsorglichen Unschuldsbeteuerung anhören. Nun hat mir H. also das besagte Frühstücksbrettchen geschenkt, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchte.

Ich war's nich



Burn, baby! Burn!
Montag, 1. September 2008, 13:23 Uhr
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Liebes Ferientagebuch,

der gestrige Tag begann sehr früh – nämlich um 5:55 Uhr. Zwar ist meine Nachtruhe grundsätzlich frei von Albträumen, aber manchmal spinnt sich mein Gehirn dermaßen abstruse Geschichten zusammen, dass ich die Nonsense-Notbremse ziehe und ungläubig staunend aufwache. So war es mir in der Nacht von Samstag auf Sonntag vergönnt, nach mehreren Jahren in einer völlig anderen Branche, wieder in meinen erlernten Beruf zurückzukehren. Der erste Arbeitstag geriet aufgrund der Praxislücke zum totalen Chaos. Da sich die wirre Geschichte aus unerklärlichen Gründen auch noch im Bremer Hauptbahnhof abspielte, beschloss irgendein letzter Funken Vernunft in meinem Kopf, die Träumereien zu beenden. Ich stand auf und kümmerte mich um das wirklich wahre Leben – schaute also erst einmal eine Folge “Dittsche“.

Zwar war das Wetter gut und lud zum Motorradfahren ein, aber da manchmal erst die Arbeit und dann das Vergnügen kommt, musste ich mich vorrangig um die TV-Aufnahmen kümmern, die mir auf PC und HDD-DVD-Recorder die Festplatten vollstopften. Ich war für den Rest des Tages mit dem Schneiden zahlloser Filme und dem Brennen von DVDs beschäftigt. Immerhin konnte ich die Harddisk meines HDD-DVD-Recorders wieder in einen jungfräulichen Zustand versetzen – Der PC ist heute dran! Allerdings werde ich es wohl kaum an einem Tag schaffen, die verbliebenen 41 Filme komplett auf DVDs zu bannen. Mehr gibt es augenblicklich nicht zu berichten.

Achja, heute Morgen bin ich schon wieder sehr früh wach geworden. Schuld daran war ein heftiges Gewitter, das zwischen 4:30 und 5:00 Uhr über Kornwestheim niederging. Das halbstündige Dauerdonnern ließ einfach keinen Schlaf zu.



Getreide
Montag, 25. August 2008, 17:21 Uhr
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Seit dem 08.08.2008 ist in China der berühmte Sack Reis mehrfach umgefallen … oder war es vielleicht ein anderes Getreide? Wie hieß das noch gleich? Roggen? Nee, Rogge war’s!

Der Welt hat das Spektakel scheinbar gefallen. Was schert es den tumben und durch Light-Show und Feuerwerk geblendeten Erdenbürger also, wenn in China Säcke umkippen oder gar einknicken?

Mir liegt die fernöstliche Getreidekost der vergangenen Wochen jedenfalls schwer im Magen, obwohl ich bewusst auf deren Verköstigung verzichtet habe.

Naja, wenn Sport- und Parteifunktionäre gemeinsam ihre trüben Süppchen kochen, bleibt mir immerhin noch der Spaß, ihnen von hier aus gallig hineinzuspucken! Squalus süß-sauer. Wohl bekomm’s!



Typisch Mann: Niveaulos, derb und sexistisch!
Donnerstag, 14. August 2008, 15:37 Uhr
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Das Fundstück des Tages:

Eine Bedienungsanleitung für alte Jungfern?

Bedienungsanleitung für alte Jungfern?



Als Lyriker würde ich verhungern
Mittwoch, 13. August 2008, 15:39 Uhr
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Der Schreiner und der Koch

Ein Schreiner namens Rainer,
Konnte Schreinern wie sonst keiner,
Bis ein Koch, der ihn nicht mochte,
Ihm eine gift’ge Suppe kochte.

Der Rainer kam ins Krankenhaus,
Dort gingen Ärzte ein und aus.
Und auch so manche Krankenschwester
Verklebte dort auf Kranken Pfläster.

Ein schmieriger Vertreter,
Ich glaub’, er hieß Klaus-Peter,
Der kam an Rainers Krankenbett,
Verstellte sich – und zwar auf nett.

Doch Rainer, der das Spiel durchschaute,
Weil er Klaus-Peter nicht vertraute,
Der kaufte nichts von dem Vertreter.
Da trollte sich Klaus-Peter.

Ein Arzt trat in das Krankenzimmer.
Der Rainer hatte keinen Schimmer,
Was dieses zu bedeuten hätte
Und erhob sich aus dem Bette.

“Sie können geh’n! Sie sind genesen!
Es ist, als wäre nichts gewesen”,
So sprach der Arzt, verließ den Raum -
Zum Abschied gab’s ein Nicken kaum.

Nach zehn ereignislosen Tagen
Platzte Rainer dann der Kragen.
Die Rechnung aus dem Hospital
War für ihn die größte Qual.

Stinksauer war der Rainer jetzt.
Die Rechnung hat er gleich zerfetzt
Und eilte zu dem Koche dann,
Weil er ganz bös’ auf Rache sann.

Der Koch, dem etwas schwante,
Nervös im Nachtschrank kramte.
Ein Colt war, was er dort suchte.
Er fand ihn nicht, weshalb er fluchte.

Was dann folgte, will ich verschweigen,
Zu blutig war der Todesreigen.
Mit dem Beilchen aus der Schreinerei
Gab’s ‘ne Riesenschweinerei.

Und wir lern’ aus dieser Sache,
Dass man das Morden richtig mache.
Ansonsten könnt’ das Täterlein
Zu guter Letzt ein Opfer sein.

[Squalus]



Le Tour sans cyclistes
Mittwoch, 16. Juli 2008, 19:50 Uhr
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Heute wurde bei der Tour de France ein weiterer Chemieradler erwischt und ich muss ehrlich gestehen, dass es mich absolut nicht juckt. Das ganze Affentheater um die Pharmasportler geht einem von Jahr zu Jahr mehr auf die Nerven. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum bei jedem neuen Fall, der aus dem Sumpf gezogen wird, immer noch überraschte Stimmen laut werden: Es kann einem tausendmal eine saubere Veranstaltung versprochen werden, aber das sind doch wirklich nur noch hilflos-hohle Lippenbekenntnisse – Wer’s glaubt, wird selig (oder ist einfach nur extrem blauäugig)!

Obwohl ich absolut kein Sportgucker bin und die Tour de France bereits vor Jahren zu einem verlogenen Kasperletheater verkommen ist, schaue ich sie immer wieder gern. Dabei ist es mir völlig egal, welches Team gerade führt, welcher Fahrer in welchem Trikot fährt oder wer was gespritzt hat. Das alles interessiert mich wirklich nicht. Ich schalte die Tour ein, weil mir das Anschauen der TV-Übertragungen fast schon meditative Momente beschert. Im Vergleich zu ortsgebundenen Sportereignissen (wie z.B. Tennis) bieten sich beim Radfahren nämlich immer wieder neue Perspektiven und Bilder. Das genau ist es, was ich an der Tour so reizvoll finde – Der “Sport” und die Skandale gehen mir dabei völlig am Arsch vorbei.

Wenn ich am Feierabend müde und abgekämpft die Tour einschalte, dann fühle ich mich ein wenig, als würde ich mich auf einer Urlaubsreise befinden. Ich sitze virtuell auf einem Beifahrersitz und lasse passiv die vorbeiziehende Landschaft auf mich wirken. Da ich nicht selbst fahren muss, kann ich mich bequem hinlümmeln und die schöne Aussicht genießen bis mir irgendwann die Augen zufallen. Beim Tennis würde mich der Schlaf sicherlich noch schneller übermannen, aber das nur aus purer Langeweile – Die “Mitfahrt” bei der Tour hat eine andere Qualität und ist etwa mit dem Eindösen in einem fahrenden Zug zu vergleichen. Ich finde das wirklich sehr angenehm!

Da die Probleme mit Epo und Co. ja sowieso in jedem Jahr aufs Neue hochkommen, könnten sich die Veranstalter eigentlich den ganzen Ärger von vornherein ersparen und bei der Tour auf die Radfahrer verzichten. Stattdessen sollten nur noch die TV-Motorräder (die weißen K 1100 LT sind gemeint – Yeah!) im Bummeltempo die Strecke abfahren und schöne Bilder liefern. Also, ich würde mir das wirklich anschauen. Schließlich soll es ja auch Leute geben, die sich “Die schönsten Bahnstrecken” im Nachtprogramm der ARD reinziehen.



Ki-NO! (Eine Kornwestheimer Endspiel-Impression)
Sonntag, 29. Juni 2008, 12:08 Uhr
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Ausnahmezustand:

Autokino Kornwestheim am 29.06.2008 (Endspiel der Fußball-EM 2008)