Meine griechisch angehauchten Sonntage
Sonntag, 17. August 2008, 20:04 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Im Augenblick hängt mein Brägen irgendwo im luftleeren Raum. Kein Wunder also, dass hier schon seit einiger Zeit die aufregenden Beiträge ausbleiben. Bevor ich aber völlig verstumme, poste ich heute einfach mal ein leckeres Tzaziki-Rezept, das mir meine Kollegin J. aus B. vor ein paar Monaten gegeben hat. Inzwischen mache ich mir den gesunden Knoblauchquark jeden Sonntag als Beilage zu diversen Fleischgerichten. Mir schmeckt das Zeug z.B. ziemlich gut zu grober Bratwurst … Bratwurst und Tzaziki? Ungewöhnlich? Mag sein, aber ich finde das echt smakelijk!

Wir brauchen:

Eine Schlangengurke
500g Magerquark
250g Speisequark (40% i.Tr.)
300g Joghurt aus Magermilch
9 Knoblauchzehen
Salz

Die Gurke schälen, entkernen und schreddern bzw. raspeln. Anschließend großzügig salzen und eine halbe Stunde lang stehen lassen. In der Wartezeit zieht das Salz Wasser aus dem Grünzeug, welches zum guten Schluss abgegossen wird, sonst wird der Quark möglicherweise zu dünnflüssig – Mit etwas Pressen kann man noch mehr Wasser loswerden. Wenn die Gurkenraspel anständig entwässert worden sind, kann man die Knoblauchzehen via Knoblauchpresse in die Masse drücken. Danach werden noch die Quarks (Quarke? Quarkusse?) und der Joghurt dazugegeben und das ganze Gematsche ordentlich verrührt. Ich lasse normalerweise die Küchenmaschine auf einer kleinen Stufe drei oder vier Minuten vor sich hinrödeln. Wenn das Zeug zu einer gleichförmigen Masse, also einigermaßen cremig, geworden ist, sollte es vor dem Verzehr noch eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt werden, damit der Knofi richtig schön durchziehen kann.

Und der Knoblauchfaktor? Am nächsten Tag haben auch alle anderen Personen im Umfeld etwas davon – Also vorsichtshalber Urlaub für den Folgetag einreichen!
;-)


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